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Griechenland. Ein Länderporträt
“Lügner und Betrüger?”
Rezension von Helmut Lölhöffel
Berühmte Hellenen wie der listenreiche Odysseus, die schöne Helena, der weise Sokrates, die künstlerische Melina Mercouri, der mächtige Aristoteles Onassis, der torgefährliche Theofanis Gekas oder die Figur des Lebenskünstlers Alexis Sorbas prägen unsere Wahrnehmung von den sagenhaften, den klassischen und den neuzeitlichen Griechen. Sie gelten als weltoffen und gastfreundlich, lebensfroh und improvisationsbegabt. Doch die schönen Fantasien sind getrübt. weiter…
Kein übliches Griechenlandbuch
Von Kostas Kouvelis
Es ist höchst erstaunlich, was ein deutscher Journalist so alles über Griechenland weiß und zu Papier bringt! Oder doch nicht? Schließlich ist Eberhard Rondholz „ein Unsriger“, wie Georgios Tsiakalos anlässlich der Überreichung des „Ehrenrings“, des Kulturpreises der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften am 27. März 2009 in Kiel formulierte (s. Exantas Nr. 10, S. 76, Juni 2009). Er muss es also wissen, der „Manolis“, wie er von seinen Freunden in Griechenland genannt wird! weiter…
Das Immunsystem
Deutschland verklagt Italien vor dem Internationalen Gerichtshof – wegen eines Urteils zugunsten griechischer NS-Opfer. weiter…
Griechenland, 1821-2011
Ein bibliographischer Streifzug

Es ist noch nicht allzulange her, da musste man (so man nicht des Neugriechischen mächtig war) in der Hauptsache auf englischsprachige Literatur zurückgreifen, wenn man sich über die Geschichte Neugriechenlands informieren wollte. Das 1949 bei Bouvier in Bonn erschienene Bändchen von Hans Hallmann Neugriechenlands Geschichte 1820-1948 war über viele Jahre die einzige einschlägige deutschsprachige Veröffentlichung. Das hatte noch 1984 auch Heinz A. Richter bei der Erstellung seiner voluminösen Bibliographie zur griechischen Zeitgeschichte mit Bedauern feststellen müssen (Griechenland und Zypern seit 1920, Heilbronn 1984). weiter…
500.000 Leichen im Keller
Jüdischer Friedhof Thessaloniki
Der jüdische Friedhof von Thessaloniki: Heute nutzt die Universität den von Nazis und Einheimischen zerstörten und geplünderten Grund und Boden – und verweigert Erinnerung und Gedenken. Eine schändliche Geschichte. weiter…
Saubermann Jorgos räumt auf
Athener Notizen – Die Athener Regierung und die “Katharsis“
Pothen esches, wo hast du’s her? – diese Frage mussten sich im alten Athen, zu Zeiten des weisen Gesetzgebers Solon, reiche Bürger gefallen lassen, deren Reichtum allzu auffällig war. Konnten sie die Herkunft des Wohlstands nicht erklären, drohten die sprichwörtlichen drakonischen Strafen, bis hin zur Todesstrafe soll es gegangen sein. Und heute? weiter…
Vor allem mit Waffen
Wie “unsere“ Konzerne und Regierung den Griechen in die Pleite halfen
Schlimmes vermelden deutsche Medien einmal mehr aus Griechenland: die undankbaren Hellenen, statt sich über das angebliche Milliardenopfer der deutschen Steuerzahler zu freuen, streiken und demonstrieren und machen alles zunichte, was der willige Landesvater Jorgos Papandreou mit den Mächtigen von WWF und EU gerade ausgehandelt hat, um das Land aus der Schuldenfalle zu befreien. weiter…
Pleite? Erstmal einkaufen gehen!
Trotz drohenden Bankrotts setzt Griechenland wahnwitziges Wettrüsten fort
Wirklich überraschend war das ja für einigermaßen aufmerksame Zeitgenossen nicht, was das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI jetzt in seinem neuesten Bericht geschrieben hat: dass die deutschen Waffendealer weltweit die Nummer drei sind, und das seit der Regierungszeit Schröder-Fischer, das ist nichts Neues. Dass die deutschen Waffenexporte sich im letzten Jahrfünft verdoppelt haben, hat den einen oder anderen aber doch aufgeschreckt. Wer in der EU wiederum der beste Kunde des Rüstungsexporteuropameisters Deutschland ist, das wissen NRhZ-Leser schon länger: das fast bankrotte Griechenland, für das man jetzt in Brüssel ein finanzielles Fangnetz knüpft. weiter…
Business as Usual
Die Rüstungsgeschäfte mit Griechenland gehen weiter
Die Krisengespräche, die der griechische Ministerpräsident Jorgos Papandreou kürzlich mit dem französischen Staatspräsidenten Sarkozy führte, haben ein rasches, für Frankreich erfreuliches Ergebnis gebracht: Vermutlich für die Zusage einer wohlwollenden Prüfung von Stützmaßnahmen für den schwer angegriffenen Athener Staatshaushalt kauft Griechenland in Frankreich Kriegsgut ein. Für schlappe zwei Milliarden Euro zunächst, Fregatten vom Typ FREMM; die von Sarkozy angestrebte Ablösung der veralteten Mirage-Kampfjets der griechischen Luftwaffe durch neue Flieger vom Typ Rafale und den Erwerb von Kampfhubschraubern Modell Super-Puma ließ Papandreou zunächst offen. weiter…
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